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Sarah Maria Breuer, TV-Moderatorin:
„Lächelnde Kinder bauen mich auf!“

Sarah Maria Breuer (23) moderiert auf tv.berlin das „Frühcafé“ und „Berlin kocht“. Als die fröhliche junge Frau zur Vorbesichtigung im Haus Bethesda im Kreuzberger Graefe-Kiez ist, begeistert sie sich gleich für das gemütliche Ambiente und den wunderschönen Garten, in dem am 19. Juni 2010 zum zweiten Mal die Aktion „Kinder malen für ein Lächeln“ stattfindet.  

Wie haben Sie reagiert, als Ihnen die Patenschaft für die diesjährige Aktion „Kinder malen für ein Lächeln“ angetragen wurde?

Breuer: Ich hatte an diesem Tag eigentlich schon etwas anderes vor. Aber der Titel der Veranstaltung hat mich überzeugt. Er hat etwas Positives und eine ganz klare Botschaft. Deshalb habe ich meine Termine kurzfristig geändert.  

Was gefällt Ihnen als Patin besonders an der Aktion „Kinder malen für ein Lächeln“?

Breuer: Das Projekt setzt an der richtigen Stelle an. Alt und jung können ohne Zwang aufeinander­treffen. Ich freue mich riesig darauf.  

Was erwarten Sie von dem Aktionstag?

Breuer: Das wird eine lockere Veranstaltung, die auf beiden Seiten Freude bringt. Für mich ist es eine Chance, das Thema aufzugreifen. Ich bin zwar kein Promi, aber ich kann im Fernsehen darüber sprechen und meinen Zuschauern das Projekt vorstellen.  

Haben Sie eigene Erfahrungen mit alten Menschen?

Breuer: Ja, alle meine Großeltern leben noch. Schon als Kind habe ich gerne den Geschichten von früher zugehört, die mein Opa erzählt hat. Da habe ich viel über seine Sicht der Dinge gelernt.  

Wie wichtig ist Ihnen die Familie?

Breuer: Bei uns wird der Familienzusammenhalt großgeschrieben. Außerdem erlebe ich gerade mit, dass es ein großes Glück ist, in der Familie alt zu werden!  

Nicht alle älteren Menschen haben heute noch selbstverständlich Kinder und Enkelkinder oder leben mit diesen zusammen.

Breuer: Dafür gibt es aber andere Menschen, die sich kümmern wollen und können. So wie im Haus Bethesda. Ich finde es schön hier.  

Ihre persönliche Beziehung zu älteren Menschen in der Familie haben Sie bereits erwähnt. Welche Verbindung haben Sie zu Kindern?

Breuer: Ich lese ehrenamtlich regelmäßig vier- bis zwölfjährigen Kindern mit Migrationshintergrund in der Bücherei in der Lützowstraße vor. Das wird von „Lesewelt Berlin“ organisiert. Die Vorlesestunde beginnt immer um 16 Uhr. Da komme ich direkt aus dem Studio und bin oft ziemlich geschafft. Aber wenn die Kinder lächeln und Spaß haben, dann baut mich das gleich wieder auf.

Sarah Maria Breuer